Großübung A und C Einsatz am 10.10.2015

Am Samstag, 10.10.2015, beteiligte sich die Feuerwehr Schwarzenbruck an einer Großübung des Landkreises Nürnberger Land. Geübt wurde die Zusammenarbeit bei einem Einsatz mit freigesetzten atomaren und chemischen Stoffen. Das Mehrzweckfahrzeug, das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug, das Löschgruppenfahrzeug und der Gerätewagen-Logistik waren dazu in die Übung eingebunden.

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Als Lage hatte sich das Organisationsteam einen Verkehrsunfall zwischen zwei Lkw und einem Fahrradfahrer ausgedacht. Problematisch war hierbei, dass die beiden Lastkraftwagen verschiedene Gefahrgüter geladen hatten.

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Aufgrund der Kennzeichnung war schnell klar, dass in einem Lkw radioaktiv strahlende Ladung vorhanden war. Daher kamen die Feuerwehren Schwarzenbruck, Lauf und Hersbruck mit spezieller Messtechnik für radioaktive Strahlung zum Einsatz.

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Die Feuerwehrkräfte aus Schwarzenbruck errichteten zuerst einen weiteren Dekontaminationsplatz. Auf einem Dekontaminationsplatz werden Personen auf mögliche chemische oder atomare Verunreinigungen geprüft, von diesen befreit und zur weiteren Behandlung durch den Rettungsdienst vorbereitet.

Parallel zum Aufbau rüstete sich ein Teil des Personals mit Schutzanzügen sowie Atemschutzmasken für die Arbeit am Dekontaminationsplatz aus. Ein weiterer Trupp wurde als Sicherungstrupp ausgestattet. Dieser dient zum Schutz für die vorgehenden Kräfte und kann bei Problemen schnell eingreifen und die Feuerwehrkameraden retten.

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Die verletzten Personen, welche durch die anderen Feuerwehren aus dem Gefahrenbereich gerettet wurden, wurden am Dekonplatz auf Verunreinigungen untersucht und ggf. mit Wasser gereinigt.

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Nachdem alle Personen gerettet waren musste die Feuerwehr an Informationen zur Ladung der Lkw gelangen. In den Führerhäusern wurden diverse Frachtpapiere aufgefunden und konnten durch einen Sachverständigen gesichtet werden. Zusätzlich wurden umfangreich Messungen am Auflieger durchgeführt.

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Die Übung endete mit einer kurzen Ansprache der Kreisbrandinspektors Peter Schlerf und der stellvertretenden Landrätin Frau Trinkl.

Die Ergebnisse der Übung werden im nächsten Monat im Rahmen einer Nachbesprechung ausführlich erläutert.

Besonders die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Feuerwehr und dem Rettungsdienst ist bei solchen Einsätzen außerordentlich wichtig. Mit dieser Art von Übung konnte das Zusammenwirken der verschiedenen Organisationen gut geübt werden.

Zum Abschluss hatte das BRK ein leckeres Mittagessen für die Teilnehmer vorbereitet.

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