An einem sehr heißen Wochenende, mit Temperaturen von 31-34 Grad, ging es für die Jugendfeuerwehr Schwarzenbruck von Freitag, den 19.06. bis Sonntag, den 21.06.26 ins Zeltlager an den Igelsbachsee, eine Vorsperre des Brombachsees.
Freitagnachmittag wurden zusammen mit den Jugendlichen die letzten Vorbereitungen getroffen und die letzten Sachen in die Fahrzeuge verladen, ehe sich die Gruppe auf den Weg zum unmittelbar am See gelegenen Zeltplatz des KJR Roth machte. Dort angekommen wurde zunächst das Lager, mit Aufbau der Gruppenzelte sowie der Feldbetten, Einräumen der Selbstversorger-Küche und Bestücken der Kühlschränke mit Getränken, errichtet.
Nachdem alle Aufbauarbeiten erledigt waren und auch der Grill in Betrieb genommen wurde stand am Abend die mit Gruppen- und Kooperationsspielen gespickte Gruselgeschichte mit anschließender Nachtwanderung und ganz besonderer Herausforderung an. Bei der Nachtwanderung selbst ging es ohne Taschen- oder Handylampen, sondern nur mit bunten Knicklichtern ausgestattet durch den dunklen Wald, auf der Suche nach dem „kleinen Peter“ aus der Geschichte. Immer wieder ließ sich der ebenfalls mit vielen Knicklichtern ausgestattete „Peter“ im Dickicht erahnen, bis er schließlich ganz aus seinem Versteck trat und die nichtsahnende Gruppe erschreckte.
Am nächsten Tag ging es für die Gruppe direkt nach dem Frühstück zu Fuß in den rund 3 Kilometer entfernten und ebenfalls unmittelbar am See gelegenen Klettergarten. So konnte man während der gesamten Kletterzeit den See im Hintergrund sehen. Highlight hier war klar die Zipline über den gesamten Igelsbachsee und die anschließende Rückfahrt mit dem Boot. Nachdem sich alle im Klettergarten ausgepowert hatten, ging es angesichts der heißen Temperaturen an diesem gesamten Wochenende direkt an die Badestelle des Sees, um sich endlich ein wenig Abkühlung zu verschaffen. Am See angekommen dauerte es nicht lange, bis die Schwimmerplattform durch die Gruppe eingenommen war und sich ein kleiner Wettkampf daraus ergab, wer am längsten auf der Plattform stehen konnte, ehe man wieder zurück ins kühle Nass geschoben wurde. Und hier waren, sehr zum Bedauern der Betreuer, selbst diese nicht sicher. Nach einer kleinen Schattenpause auf der Liegewiese mit dem Gruppenspiel „Werwolf“ und einer erneuten nassen Abkühlung begab sich die Gruppe gegen Abend zurück zum Zeltplatz, um das Abendessen, einen über dem Feuer zubereiteten Gulaschkessel, vorzubereiten.
Am Abend wurde dann noch das Geländespiel Capture the Flag gespielt, ehe um 22 Uhr Anpfiff für das Deutschland-WM-Spiel war, welches über einen spontan organisierten Beamer, auf einer mittels Handtuch improvisierten Leinwand, am Lagerfeuer mit Stockbrot und Marshmallows sitzend angeschaut wurde.
Nach dem Spiel begaben sich dann aber nur manche der Gruppe zum Schlafen in ihre Zelte. Die meisten nutzten, wie auch schon in der Nacht zuvor, die lauen trockenen Sommernächte dazu einmal unter freiem Sternenhimmel zu schlafen und zogen so ihre Feldbetten kurzerhand aus dem Zelt heraus auf die freie Wiese.
Der Sonntag bestand abschließend aus dem Abbau des Zeltlagers und dem großen Reinemachen der Zeltplatzanlage. Nach dem letzten Essen am Zeltplatz ging es dann für unsere Jugendfeuerwehr mitten durch ein Sommergewitter zurück zum Feuerwehrhaus, wo noch die letzten Aufräumarbeiten stattfanden.
Und so ging ein sehr sommerliches, abwechslungsreiches, schönes und actionreiches Zeltlager 2026 zu Ende. Wir bedanken uns bei allen Helfern und freuen uns auf eine baldige Wiederholung.









