Am Montag, 03.07.2017, wurde die Feuerwehr Schwarzenbruck um 18:10 Uhr zu der in der Nacht abgebrochenen Personensuche erneut über Funkmeldeempfänger alarmiert.
Die Feuerwehrkräfte sammelten sich am Feuerwehrgerätehaus. Währenddessen wurden alle Maßnahmen mit der Kreisbrandinspektion, der Polizei und dem Bayerischen Roten Kreuz abgestimmt. Zusätzlich wurde eine Übersichtskarte erstellt und in Suchgebiete eingeteilt.
Zur Unterstützung der örtlich Zuständigen Feuerwehr aus Schwarzenbruck wurden die Feuerwehren Altenthann, Lindelburg, Mimberg, Pfeifferhütte und Rummelsberg alarmiert. Insgesamt waren 98 Einsatzkräfte der Feuerwehr an der Suche beteiligt. Außerdem wurden wie in der Nacht auch Rettungshunde und Einheiten der Polizei eingesetzt. Um ein reibungsloses An- und Abfahren der Kräfte zu gewährleisten, wurde die Schwarzenbrucker Hauptstraße während des Einsatzes voll gesperrt.
Die Einsatzleitung, welche am Feuerwehrhaus Schwarzenbruck untergebracht war, koordinierte den Einsatz. Hier liefen alle Informationen zusammen und wurden in einer Lagekarte aufbereitet und in einem Einsatztagebuch dokumentiert.
Nachdem absehbar war, dass sich der Einsatz hinziehen würde, mussten Getränke bereitgestellt werden. Der Kärwaverein Schwarzenbruck, welcher von Freitag bis Montag die Kirchweih in Schwarzenbruck ausrichtet, stellte unkompliziert und vor allem kostenfrei nichtalkoholische Getränke für die Einsätze zur Verfügung. Die Feuerwehr Schwarzenbruck bedankt sich für die gute Unterstützung bei diesem kräftezehrenden Einsatz. Als die Suchgebiete abgesucht waren, konnten sich die Einsatzkräfte am Feuerwehrhaus Schwarzenbruck ausruhen und stärken.
Durch die Feuerwehren wurde insgesamt eine Gebiet von etwa 10 km² Größe durchsucht. Aufgrund der flächenmäßigen Ausdehnung des Suchgebietes wurde außerdem die Bergwacht mit einem Quad nachalarmiert.
Hervorzuheben ist die gute Zusammenarbeit zwischen Polizei, Bayerischen Roten Kreuz und den Feuerwehren. Auch der Schwarzenbrucker Bürgermeister Bernd Ernstberger machte sich am Feuerwehrhaus Schwarzenbruck ein Bild von der großen Suchaktion bei der alle Schwarzenbrucker Gemeindefeuerwehren einsetzt waren.


Leider konnte auch bei dieser Absuche kein Erfolg erzielt werden. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes brachen die Suche nach etwa sechs Stunden ergebnislos ab.
Einige ehrenamtliche Feuerwehrdienstleistende waren an diesem Tag etwa 12 Stunden im Einsatz für die Allgemeinheit. Um 23:00 Uhr waren die letzten Aufräumarbeiten im Gerätehaus abgeschlossen.
Eingesetzt waren:
• Feuerwehr Schwarzenbruck mit
Weitere Einheiten:
• Kreisbrandinspektion
• Feuerwehr Lindelburg
• Feuerwehr Pfeifferhütte
• Feuerwehr Rummelsberg
• Feuerwehr Mimberg
• Feuerwehr Altenthann
• Bergwacht
EB 73/2017