Verkehrsunfall mit Reisebus, mehrere Verletzte am Sonntag, 03.05.2015

Am Sonntag, 03.05.2015, wurde die Freiwillige Feuerwehr Schwarzenbruck zusammen mit der Feuerwehr Moosbach um 04:56 Uhr mit der Durchsage „Verkehrunfall mit Reisebus mehrere Verletzte“ durch die Integrierte Leitstelle Nürnberg über Funkmeldeempfänger nachalarmiert.

Vorausgegangen war eine entsprechende Alarmierung für die Freiwillige Feuerwehr Feucht und die Kreisbrandinspektion Nürnberger Land. Der Kreisbrandrat, welcher sich bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle befand, veranlasste aufgrund der Einsatzmeldung die Nachalarmierung der beiden Feuerwehren sowie der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung.

Außerdem befanden sich Einheiten der Berufsfeuerwehr sowie der Freiwilligen Feuerwehr Nürnberg auf der Anfahrt zu der Einsatzstelle. Diese konnte zuerst wegen zahlreicher verschieden lautenden Notrufen nicht sofort eindeutig ermittelt werden.

Die Unfallörtlichkeit befand sich schließlich auf der Bundesautobahn 73 in der Auffahrt zur Bundesautobahn 9 Fahrtrichtung Berlin. Dort war ein dreiachsiger Reisebus von der Fahrbahn abgekommen und umgestürzt.

Über Funk erhielten die Schwarzenbrucker Feuerwehrkräfte vom Einsatzleiter die Anweisung am Bereitstellungsraum, welcher sich im Bereich des Autobahndreiecks Nürnberg/Feucht befand, anzuhalten.

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Als die Fahrzeuge dort angekommen waren, wurden alle rettungsdienstlich ausgebildeten Einsatzkräfte sowie Verbandkästen, Rettungsrucksäcke sowie weiteres Sanitätsmaterial am Mehrzweckfahrzeug gesammelt. Anschließend wurden die Kräfte mit diesem zur unmittelbaren Unfallstelle gebracht.

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Bei nass-kaltem Regenwetter war schnell klar, dass die betroffenen beziehungsweise verletzten Fahrgäste dringend einen wirksamen Schutz vor dem Nieselregen benötigen. Daher wurde das auf dem Mehrzweckfahrzeug verladene Schnelleinsatzzelt in Stellung gebracht und mit Bierbänken bestückt.

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Das Zelt wurde gerade für solche Einsatzlagen vom Feuerwehrverein mit Unterstützung der Sparkasse Nürnberg vor einem Jahr beschafft und am Tag der offenen Tür der Feuerwehr übergeben. Die passende Beleuchtung stellte die Firma dot-spot der Feuerwehr kostenlos zur Verfügung.

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Um das Abfahren der Rettungswagen zu erleichtern und um mehr Platz an der Einsatzstelle zur Verfügung zu haben wurde entschieden die rechte Fahrspur der Bundesautobahn 9 in Richtung Berlin zu sperren. Das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug, das Löschgruppenfahrzeug und der Gerätewagen-Logistik übernahmen diese Aufgabe und rückten vom Bereitstellungsraum ab. Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurden die Einsatzkräfte außerdem von der Autobahnmeisterei mit einem Verkehrssicherungsanhänger mit Zugfahrzeug unterstützt.

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Zur Absuche nach weiteren Unfallopfern, wurde der Bus mit dem Kranwagen der Berufsfeuerwehr Nürnberg circa einen Meter angehoben.

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Die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung der Landkreises Nürnberger Land dokumentierte die Lage und den Einsatzverlauf. Die Unterstützungsgruppe Sanitätseinsatzleitung übernahm die Koordination der eingesetzten Kräfte des Rettungsdienstes.

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Im Bus waren glücklicherweise nur ein Bruchteil der vorhandenen Sitzplätze besetzt. Insgesamt ist von dreizehn Betroffenen auszugehen.

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Nach Abschluss der Rettungsarbeiten wurde die Polizei noch bei den Ermittlungen zur Unfallursache unterstützt. Dazu wurde auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt.

Anschließend konnten alle Feuerwehrkräfte, mit Ausnahme der Feuerwehr Feucht, die Einsatzstelle verlassen.

Der Einsatz war für die Feuerwehr Schwarzenbruck nach 3,5 Stunden beendet.

Eingesetzt waren:

• FF Schwarzenbruck mit

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HLF 20/16
2015_01-LF-16-B01-2000p

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Weitere Einheiten:

FF Feucht

FF Feucht

FF Moosbach

FF Moosbach

• Berufsfeuerwehr Nürnberg
• Freiwillige Feuerwehr Nürnberg
• Verkehrspolizei mit mehreren Streifen und Pressesprecher
• Polzeihubschrauberstaffel
• Rettungsdienst mit Einsatzleiter, Unterstützungsgruppe Sanitätseinsatzleitung und Notarzt
• Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung
• Bergeunternehmen
• Autobahnmeisterei

EB 46/2015
2016-10-28T22:09:32+00:00